23.01.2017 – Geldspritzen der EZB zeigen leichte Wirkung

Im Gegensatz zur Federal Reserve bleibt die EZB ihrer Nullzinspolitik treu. Das Hineinpumpen von Millionenbeträgen soll die Wirtschaft anschieben und auch die Inflation zu leichten Schüben verleiten. Bis zu 200 Geldinstitute erhalten Geld zum Nulltarif. Der Leitzins bleibt bei 0,0%. Zusätzlich wurde auf der Pressekonferenz von Mario Draghi in der EZB Zentrale in Frankfurt bekannt gegeben, dass die Anleihekäufe bis zum Dezember 2017 vorerst fortgesetzt werden sollen. Der Grund hinter den Anleihekäufen der Zentralbank ist einfach erklärt. Die Banken sollen günstige Kredite an Unternehmen weitergeben, dies wiederum soll die Wirtschaft und die Konjunktur weiter ankurbeln. Obwohl die Anzahl der Kritiker steigt bleibt der EZB Chef unbeirrt auf seinem Weg. Mit dem Argument, dass die Nullzinsen Interesse aller Mitgliedsstaaten liegen hofft Mario Draghi auf konjunkturelle Erholung, denn die derzeitigen niedrigen Zinsen sind notwendig um in Zukunft wieder höhere zu erhalten.

Volkswirte haben mit dieser Entscheidung schon vorher gerechnet. Obwohl die Teuerungsrate um 0,6 Prozent leicht anstieg, ist Europa noch von einem stabilen Preisniveau weit entfernt, denn das Ziel der EZB liegt bei unter 2,0 Prozent.

US Notenbank

Mit der Wahl von Donald Trump zum nächsten US Präsidenten ist auch die Federal Reserve von Ihrem Kurs der Niedrigzinspolitik abgewichen und hat den US Leitzins leicht angehoben und das ziemlich genau ein Jahr nach der vergangenen Anhebung. Auch für das neue Jahr werden neue Zinsschritte angekündigt. An und für sich sind die Erwartungen an den neuen Regierungschef hoch. Mit einer Wachstumsrate von knapp 2 Prozent, einer Arbeitslosenrate von 4,5 Prozent und einer Inflation von 2 Prozent bis zum Jahr 2018 sind die Prognosen sehr optimistisch. So bleibt die Politik des designierten Präsidenten die große Unbekannte. Viele sind sich nicht sicher wie viel Donald Trump von seinen Wahlkampfparolen auch wirklich umsetzen kann und auch wird.

Österreichs Wirtschaftsleistung steigt

Auf Grund der kräftigen Inlandsnachfrage legt die Wirtschaftsleistung um ca. 1 Prozent zu. Volkswirte des IHS (Institut für Höhere Studien) und Wifo (Institut für Wirtschaftsforschung) zeigen sich optimistisch und prognostizieren Steigerungen des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von bis zu 1,5 Prozent bis ins Jahr 2018. Dies kann mit der Geldpolitik mit der EZB zusammenhängen.

Die erfreuliche Nachricht mit der Wirtschaftsleistung relativiert sich wenn man die Prognose für den Arbeitsmarkt betrachtet. Die Arbeitslosenquote soll in den kommenden Jahren steigen und sich langsam der 10 Prozent Marke nähern.

Häuselbauer legen zu

Es zeigt sich auch auf dem Immobilienmarkt Erfreuliches. So stiegen die Wohnungsfertigstellungen auf mehr als 50.000 Wohnungen. Bundesweit betrachtet liegt Tirol über dem österreichweiten Durchschnitt. Die Bundesländer Kärnten und Wien liegen darunter.

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