27.02.2017 – Ziel dieser Maßnahme ist es, dass Bankinstitute weniger Geld in Staatsanleihen investieren und sich stärker auf die Vergabe von Finanzierungen konzentrieren. Banken sollen künftig wieder dazu bewegt werden mehr Kredite an Unternehmen und private Haushalte zu vergeben.

So steuern die Währungshüter in Frankfurt

Mit einer leichten Reduktion auf 16,29 Milliarden Euro von vorher 17,19 Milliarden Euro werden ab jetzt wöchentlich um rund 900 Millionen Euro weniger Staatsschulden aufgekauft. Seit Beginn der Intervention durch die EZB wurden über eine Billion Euro in Regional- und Staatsanleihen investiert. Es ist davon auszugehen, dass die Maßnahmen langsam aber sicher greifen um eine höhere Inflation zu erwirken und damit die Konjunktur zu beleben. Die Investitionsprogramme von Staatsanleihen werden sicher noch aufrecht bleiben um die Wirtschaft in Europa zu stabilisieren und den Wohlstand zu sichern.

Trump möchte die Regulierung der US Finanzmärkte prüfen

„Das Letzte was wir im Augenblick brauchen ist eine Lockerung der Regulierung“ meint der oberste Währungshüter von Europa Mario Draghi auf die Ankündigung von Donald Trump den Dodd-Frank-Act überprüfen zu lassen. Dieses 800 Seiten starke Gesetzeswerk, war die zentrale Konsequenz nach der weltweiten Finanzkrise von 2008. Die nach der Finanzkrise eingeleiteten Regulierungen haben maßgeblich zur Stabilisierung des Finanzsystems beigetragen.

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